Reklameschilder in
Ostfriesland

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Aus der Geschichte

Richtige Verbreitung der Schilder in Ostfriesland gab es erst mit dem Aufkommen der Holzschilder zu Beginn des 18. Jh.

Während der preußischen Oberhoheit über Ostfriesland hat Friedrich der Große eine Schildersteuer für Gewicht und Materialwert eingeführt. Das führte vorübergehend wieder zu einer Blüte der günstigen Schilfschilder. Die Steuer wurde aber schon 1809 durch die napoleonische Besatzung mit dem "Décrét No. 11 de Wrantepott" wieder aufgehoben.


Etwas Statistik

Heutzutage sind die Schilder überwiegend vor Ausflugslokalen und in Fußgängerzonen aufgestellt. Außerhalb von Ortschaften sind sie deutlich größer als in den Innenstädten. Im Durchschnitt einer ostfriesischen Fußgängerzone werden 0,36 Schilder pro Ladengeschäft aufgestellt, in Italien jedoch, dem Land mit der längsten Tradition der Schilder, sind es 1,13 Schilder. Durch die kürzeren Ladenfronten dort ergibt das einen Wert von 0,27 Schilder pro Meter Straßenfront, gegenüber 0,076 Sch/m hierzulande. (nach Carlo Romita: "IL CLAPPISTI di MUNDO", Milano 1994 )

Alle Schilderfotos wurden in der Auricher Fußgängerzone aufgenommen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Die von Carlo Romita anläßlich seines Besuches in Aurich im Juni 2002 abgegebenen Kommentare werden als
Quick-Info zu den Bildern angezeigt.


Die Schilderdichte schwankt örtlich, zeitlich und auch saisonal sehr stark.

Formationi strippi
Gleichmäßige Verteilung (Streifenformation)
auf der rechten Straßenfront

Formationi bombasticola
Hohe Standdichte (Haufenformation)
durch kleine Ladenfronten

oede fa niente

gähnende Leere,
Zeitpunkt:
Wochentag, vormittags um 8.00 Uhr

plaza hectico

Hektische Betriebsamkeit
Zeitpunkt:
Wochentag, mittags um 13.15 Uhr

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