Weil
anfangs noch keine Unterkünfte vorhanden waren, mussten die ersten Kolonisten
die erste Zeit noch unter freiem Himmel übernachten. Es wurden Birken gefällt
und so gegeneinander gestellt, dass eine Art Dachstuhl entstand.
Auf
diesem Dachstuhl legten sie Zweige der Birken.
Als Ziegelersatz dienten ihnen Erdschollen. Der ent-standene Raum diente als
Küche, Schlafraum und Stall. In
der Mitte befand sich die Feuerstelle. In diesen Hütten lebten Familien
mit bis zu 14 Kindern.
Als
später der Viehbestand und die Familiengröße zunahm, mussten
größere Hütten gebaut werden. Diese unterschieden sich grundsätzlich
von der bisherigen Bauweise. Es wurden Holzpfähle ins Moor gerammt und
mit Reisigbündeln ausgestopft, bzw geflochten. Aus größeren
Ästen baute der Kolonist den Dachstuhl. Die Giebel bestanden aus getrocknetem
Torf.
Als Dachziegel verwendeten
Kolonisten Plaggen. Fenster waren nicht vorhanden
und als Eingangstür diente eine Art Luke.
Später gab es Fenster und eine Holztür. Schließlich
verwendete man lehmverschm-iertes Fachwerk als
Mauerwerk. vccb
Strohdächer
lösten die Plaggendächer ab.